Verlaat, Rieder & Co.: Verpasst 1860 auch die nächste Saison-Planung?
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 08.11.2023 09:12
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Erfährt der TSV 1860 selbes Schicksal mit seinem Kapitän Jesper Verlaat? Obwohl der 27-jährige Holländer seit Monaten bester Mann ist und unter Maurizio Jacobacci noch einmal einen sauberen Sprung nach vorne gemacht hat, fanden konkrete Vertragsgespräche mit dem Abwehr-Ass noch nicht statt. Das berichtet die “tz”.
Nach Informationen des Blattes haben bereits mehrere Vereine aus dem In- und Ausland ihre Fühler ausgestreckt. db24 hatte zuletzt davon berichtet, dass FCK-Chefscout Olaf Marschall zuletzt zwei Löwen-Spiele in Folge auf der Tribüne saß - geht’s hier um den Löwen-Kapitän? Möglich.
In der nächsten Woche steigen an der Grünwalder Straße nach db24-Informationen gleich zwei ganz wichtige Termine: Zum einen die Beiratssitzung (in diesem Gremium kann über den Geschäftsführer entschieden werden) und zum anderen die Aufsichtsratssitzung (dort geht’s um KGaA-Themen und ums liebe Geld). Kann man hier endlich gemeinsam den Durchbruch finden, damit 1860 wieder auf zukunftsfähige Beine gestellt wird? Die Herrschaften stehen unter Druck - von der e.V.-Seite, aber auch von HAM. 1860 braucht endlich einen Sportchef. Die Planungen für 2024/2025 gehen jetzt los. Seit 130 (!) Tagen ist die Position des Sportlichen Leiters nicht besetzt. Bereits dreimal wurde der von Geschäftsführer Marc Pfeifer vorgeschlagene Dr. Christian Werner vom Präsidium abgelehnt - weil Robert Reisinger noch immer den früheren Löwen-Star Horst Heldt forciert?
Nicht nur mit Kapitän Verlaat sollte möglichst bald verlängert werden. Auch bei vielen anderen (wichtigen) Spielern laufen die Verträge aus: Tim Rieder, Albion Vrenezi und auch Fabian Greilinger. Mit diesem Quartett sollte 1860 die Weichen stellen. Und da ist natürlich auch noch Torwart-Entdeckung David Richter. Der 24-jährige Offenbacher hat zwar noch Vertrag bis 2025, doch wenn der Klub was richtig machen will, dann bindet er den Keeper schon jetzt langfristig.
Außerdem wäre es wichtig, den zur Verfügung stehenden Kader jetzt noch einmal auf Herz und Nieren zu prüfen: Es gibt auf jeden Fall Korrekturansätze.