Mühsamer Giesinger Marathon: So rettet sich 1860 an diesem Wochenende
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 02.05.2024 09:03
- 92 Kommentare

VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Dass in Unterhaching alles gegen 1860 lief, betrachtet Giannikis im Nachgang so: “Das Spiel ist maximal schelcht gelaufen. Wir sind total selbstkritisch und unzufrieden, aber das können wir jetzt nicht mehr ändern. Wir werden das Spiel gegen Haching nicht mehr gewinnen, aber wir können gegen Dortmund die nötigen Punkte holen. Egal, welcher Gegner, nach der letzten Niederlage sind wir scharf genug.”
Und genau das gilt es zu beweisen. Taten sind gefragt, nicht Worte. Schon jetzt ist die laufende Drittliga-Saison, die mit den meisten Löwen-Niederlagen seit dem Aufstieg 2018: Der TSV 1860 kassierte bislang nicht weniger als 16 Pleiten. Unter Giannikis verloren die Blauen in 16 Partien sechsmal. Zum Vergleich: Absteiger Lübeck, Vorletzter, musste 17 Niederlagen schlucken. In der Saison 2020/2021 unter Michael Köllner standen nach 38 Spieltagen acht Niederlagen - am Ende wurde man undankbarer Vierter.
Wie funktioniert die Rettung an diesem Wochenende? Die Löwen müssen ihr Heimspiel gegen Borussia Dortmund 2 (Samstag, 14 Uhr) gewinnen. Jubeln können sie dann aber noch nicht. Denn am Sonntag spielen Halle und Mannheim. Gewinnt der HFC nicht gegen Unterhaching oder der Waldhof verliert in Ingolstadt, dann wäre - vorausgesetzt 1860 hat den BVB einen Tag zuvor besiegt - nach dem 36. Spieltag gerettet. Bis auf Leroy Kwadwo (Rotsperre) hat Giannikis alle Mann an Bord.