VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

"Wenn wir beide unsere Ziele erreichen, dann gehen wir zusammen einen saufen." Rief ein hochzufriedener Patrick Glöckner im Presseraum dem geschlagenen Pele Wollitz nach dem 5:1 gegen Energie Cottbus zu. Während es bei 1860 um den Klassenerhalt geht, will der Ost-Klub zurück in die Zweite Liga.

Und der 48-jährige Glöckner fand: „Wir haben heute das perfekte Spiel gemacht, waren von Anfang an da. Wir sind von der ersten Minute an gut reingekommen, haben die Zweikämpfe angenommen und hatten die nötige Leichtigkeit bei Ballbesitz.“ Ärgerlich fand der 48-Jährige, dass das Tor von Soichiro Kozuki keine Anerkennung fand. „Das war ärgerlich, der Ball war klar hinter der Linie.“

Sein Team ließ sich davon aber nicht beirren, überzeugte auch trotz dieses Schocks: “Das war in meiner Laufbahn als Trainer das beste Spiel einer Mannschaft von mir – in beide Richtungen. Wir haben in 90 Minuten nur eineinhalb Chancen zugelassen. Das Ergebnis ist auch in der Höhe schön für uns. Ich hoffe, dass wir diesen Fußball in Zukunft weiter zelebrieren können.“ Besonders angetan war der Löwen-Trainer von der „geilen Stimmung“ im Grünwalder Stadion. „Das war eine super Atmosphäre, alle sind mitgegangen!“

Und Cottbus’ Trainer Pele Wollitz gab zu: “Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben nicht gezeigt, wieso wir in der Tabelle so weit oben stehen. Wir sind mit der Aggressivität und Intensität des Gegners überhaupt nicht zurechtgekommen. Die Schnelligkeit in den Köpfen war bei meinen Spielern heute nicht vorhanden. Nach dem 0:1 war endgültig klar, wohin die Reise geht. Der Gegner war präsenter, frischer und klarer. Wir haben in der Pause versucht, den Blick zu wahren und nach vorne zu schauen. Wir werden jetzt versuchen, am Mittwoch die richtige Antwort auf dem Platz zu geben.”

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