"Komplizierter geht es kaum": Reform sorgt bei 1860 für Unverständnis
- VON OLIVER GRISS UND BERND FEIL (MIS-Foto)
- 09.12.2017 08:17
- 179 Kommentare
VON OLIVER GRISS UND BERND FEIL (MIS-FOTO)
Die großangekündigte Regionalliga-Reform endet in einer absoluten Farce…
Während der Südwesten als größter Verband bis 2020 einen fixen Aufstiegsplatz zugesprochen bekommt und der Meister aus Nord-Ost im ersten Jahr aufsteigen darf, wird das Aufstiegsrecht für den Norden, Westen und auch Bayern vor der Saison ausgelost. Heißt: Steigt 1860 im kommenden Sommer nicht auf, muss der Klub sich mit den konfusen “Spielregeln” auseinandersetzen. Ist das alles noch mit Fairplay-Gedanken vereinbar?
Daniel Bierofka kann mit der Übergangsreform wenig anfangen. “Komplizierter geht es kaum. Mit dieser Regelung haben andere Vereine einen Wettbewerbsvorteil durch mehr Planungssicherheit. Vor allem bei Gesprächen mit Spielern, die sich die Regionalliga nicht vorstellen können. Es ist jetzt ein Kompromiss, den man hinnimmt. Aber es muss eine vernünftige Lösung geben”, erklärte der 38-jährige Löwen-Trainer gegenüber “BILD”.
Geschäftsführer Markus Fauser war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.